Wir waren zum Valentinstag in das Lisbeth eingekehrt und wurden in keiner Hinsicht enttäuscht. Ein sehr aufmerksamer Service begrüßte uns und führte uns an unseren Tisch mit gutem Blick in die Küche (Frau) und in das Restaurant, so dass wir den ganzen Abend neben den leckeren Speisen und Getränken auch noch weitere Unterhaltung geboten bekamen. Wir entschieden uns zum Menü "Hamburger Renaissance" (Gänseleber, Stint, Hummer, Rinderbacke, Franzbrötchen) die Weinbegleitung zu versuchen. Die Weine waren sämtlich wunderbar passend und bereits für sich ein Erlebnis. Kein billiges Vergnügen, aber eine Wiederholung allemal wert.
This restaurant is one of our favorites in Nuremberg. The ambience is romantic, rustic and yet elegant. You feel completely comfortable every time. The entire team is always friendly and accommodating.
We would particularly like to highlight our regular waiter, a young man with glasses, who even showed us the wine cellar last time. He is professional, knowledgeable and always recommends great wines.
Most of the time we choose the menu because we like to be surprised.
The food is outstanding and definitely deserves a Michelin star. Based on our experiences in star restaurants, we can say that really excellent cuisine is offered here.
At the entrance my friend I was welcomed and brought to the table.
The waitress took care of our needs exceptionally well and in a friendly manner.
The food was, as always in Nelson Müller's restaurants, fantastic.
Gänge Menü war das Angebot. Beim betreten des Restaurant fällt direkt auf, kaum Veränderungen in den letzten Jahren. Möbel in die Jahre gekommen. Die Bedienung freundlich aber mehr auch nicht. Die 6 Gänge würden jeden Vegetarier erfreuen, uns nicht. Alleine der Gang mit Lachs ließ kurzfristig aufblitzen, vielleicht kocht hier doch ein ehemaliger 2 Sterne Koch. Ansonsten durchschnitt und man erahnt, warum er keine Sterne mehr bekommen hat.Wir kommen nicht wieder und hoffen unsere fernsehgebühren werden zukünftig nicht verschwendet einen 0 Sternekoch einzuladen, ihr wisst welche Kochshow ich meine
Junto con un amigo, fui a cenar por primera vez ayer en el Richard muy bien amueblado. Lo primero es lo primero: el lugar es mágico y la comida es muy buena. Pero eso no podía ocultar el hecho de que los camareros nos trataron como huéspedes de segunda clase tan pronto como pedimos: A diferencia de mi acompañante, no bebo alcohol y también había optado por un surtido de deliciosas tapas, que el camarero elogió pomposamente, y en contra de un plato principal. Y de hecho, obtuve el valor de mi dinero en términos de gusto, y también estaba lleno. Sin embargo, el camarero tuvo claro en cuanto le ordenamos que nos trataría con desprecio, olvido y condescendencia. Así que no solo olvidó el vino que mi compañero había pedido, sino también mi bebida sin alcohol. También nos trajo una sola rebanada de pan, pero nos cobró el precio completo, comentó nuestro pedido "escaso" -audiblemente para mí- despectivamente a un colega y nos informó a las 7 . 05 pm que la mesa se volvería a reservar a partir de las 7 . 30 pm (Dejaré a vuestra discreción si esta información es cierta o no...) Luego nos apresuró a la cuenta y me la tendió desde el final de la mesa.
Das Zweisinn kämpft mit sichtbaren Problemen, die weniger in der Küche als in der Führung liegen. Ein Fine-Dining-Restaurant mit Michelin-Stern lebt nicht nur von handwerklicher Qualität, sondern auch von gelebter Gastfreundschaft. Dass der Chef des Hauses es nicht für nötig hält, seine Gäste zu begrüßen oder sich nach ihrer Zufriedenheit zu erkundigen, ist mehr als nur eine versäumte Nettigkeit – es wirkt distanziert, beinahe abweisend.
Bereits beim Betreten des Lokals fiel diese Haltung auf. Es gibt Momente, in denen eine einfache Geste genügen würde, um Wertschätzung zu zeigen – doch stattdessen erlebten wir das Gegenteil.
Auch wirtschaftlich zeigt sich eine bedenkliche Entwicklung: Das frühere Sechs-Gang-Menü wurde auf fünf Gänge reduziert, vermutlich mangels Nachfrage. Ein günstigeres Drei-Gänge-Menü, einst als „Schnuppermenü“ beworben, firmiert nun als „Business-Menü“ und soll ersichtlich dabei helfen, den Fine-Dining-Bereich zu füllen. Bei einem unserer letzten Besuche wurden wir – trotz Bestellung von der Bistro-Karte – dort platziert und saßen an einem Freitagabend zunächst allein. Später gesellten sich lediglich fünf weitere Gäste hinzu.
Dass der Betreiber dem Fine Dining Bereich mit Renovierungsmaßnahmen neuen Glanz verleihen möchte, ist verständlich. Doch es sind nicht allein die äußeren Werte, die über die Attraktivität eines Restaurants entscheiden. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, mit Kritik professionell umzugehen. Wer darin eine Chance sieht, kann Vertrauen zurückgewinnen – wer sie verstreichen lässt, sendet eine klare Botschaft.
Auch in der Küche gab es Anlass zur Beanstandung: Ein medium rare bestelltes Steak kam erkennbar übergart an den Tisch. Nach einer Reklamation wurde zwar ein Ersatz serviert – allerdings erst, nachdem die übrigen Gäste am Tisch ihr Essen bereits beendet hatten. Eine angemessene Entschuldigung blieb aus.
Viele Freunde und Bekannte meiden das Zweisinn inzwischen. Ich selbst habe das Restaurant lange verteidigt, musste aber feststellen, dass die Bedenken berechtigt sind. Nach diesem Besuch sehen wir keinen Anlass für eine weitere Reservierung.
Wer Wert auf Professionalität, Gastfreundschaft und einen souveränen Gastgeber legt, wird andernorts besser aufgehoben sein.
Für einen besonderen Abend braucht es ein besonderes Restaurant – und das Piment in Hamburg klang nach der perfekten Wahl. Das Valentinstags-Menü für 188 € versprach Genuss auf höchstem Niveau, und kulinarisch wurden wir definitiv nicht enttäuscht.
Die Speisen? Raffiniert, harmonisch und durchdacht. Besonders die Bresse Poularde war ein echtes Highlight – serviert in zwei Gängen, die die Vielfalt dieses Edelgeflügels perfekt in Szene setzten: einmal als confierte Keule in einer Tajine mit Topinambur, dann als Brust, in Madeira mariniert, mit Feigen, Rotkohl und knuspriger Bstilla. Einfach wunderbar!
Die Weinauswahl? Keine klassische Weinbegleitung, sondern „nur“ ein Weisser und ein Roter – aber was für welche! Beide exzellent und passend zum Menü, da gab es nichts zu meckern.
Der Service? Nun ja, hier hätte es besser laufen können. Als Aperitif hätte es Champagner gegeben – eine noble Wahl, aber nicht gerade flexibel. Ich hätte lieber einen Vermouth gehabt (mein Magen und Champagner sind keine besten Freunde), aber mein Wunsch wurde mit einer Mischung aus Verwunderung und Verzögerung aufgenommen. Die Wartezeit auf den Apéro war dann auch entsprechend lang.
Das Ambiente? Klein, charmant, fast schon „härzig“, mit einer warmen und intimen Atmosphäre. Ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt und gerne verweilt.
Fazit: Kulinarisch ganz grosses Kino, beim Service ist noch Luft nach oben. Wer exzellentes Essen in einem charmanten Setting geniessen möchte und beim Apéro nicht zu wählerisch ist, wird hier einen fantastischen Abend verbringen. Valentinstag-Geschenk; das wunderbare Kochbuch!
Die Zirbelstube ist ein traditioneller und doch edler Ort, an dem der Gast die grosse Tradition des Colombi spürt. Die Küche konzentriert sich auf sorgfältig zubereitete, wohlschmeckende Gerichte, die der Lebenserfahrung (sic!) des Hotel-Eigentümers entsprechen und möglicherweise keine kreativeren Ideen zulassen. Meine Frau und ich hatten einen schönen Zweiertisch mit Blick über das freitagabendlich gutbesuchte Restaurant. Das Personal ist dem Gast zugetan – der Eigentümer grüsst die Gäste, der Hoteldirektor nimmt am Service teil, der humorvolle stv. F&B ebenfalls, Restaurantleiter, Kellner und Juniors sind ausserordentlich bemüht, den Gästen einen angenehmen Abend zu bereiten. Allerdings sind sie auch ständig «überpräsent». Weniger Servilität und mehr Natürlichkeit täte dem Lokal gut. Ebenso irritierte es uns beide sehr, dass der Restaurantleiter (im Jahr 2025!) ständig nur mich ansprach, als ob meine Frau nicht zugegen wäre. Wir waren in der Gesamtwertung des Abends nicht unzufrieden, allerdings bieten andere Plätze in Freiburg mehr nachhaltigen, positiven Eindruck und leisten dem kolportierten Ruf, Sternerestaurants seinen verstaubt, weniger Vorschub.
Very generous with the wine pouring led me drunk halfway into the 30 course meal lol
Joke aside, great wine pairing and very fresh ingredients with simple executions.
Great location, very good service - the kitchen still has room for improvement
The restaurant-kitchen-bar concept of Fritz & Felix in the Brenners Parkhotel was impressively implemented. The ambience is stylish. The bar, restaurant with a beautiful summer terrace and the glass-enclosed kitchen with the huge Galician charcoa grill are impressive. There remains no doubt that this noble bistro is part of the Brenners Parkhotel - one of the best hotel addresses in the country.
The excellently trained, attentive staff also lives up to this requirement. From valet parking to reception to table selection on the terrace, we experienced 5-star superior service.
The table culture with cutlery from Robbe & Berking and Riedel glasses underlines the high standard of the restaurant.
Our waitress introduced herself by her first name and told us in a warm and friendly manner that she was our host that evening.
Due to the summer temperatures, we chose a table on the wonderful covered park terrace.
Due to this perfect reception and the dignified atmosphere, we had high expectations of the dishes we ordered. However, these were only partially fulfilled. The sourdough bread served was freshly baked and the spreads were aromatic.
The starters were good - but not outstanding. While my spicy-spicy tartare with Belper tuber shavings impressed with its aroma and quality, the pike-perch ceviche turned out to be far too soupy - you could have served it with a spoon.
The Alsatian duck liver with very nice brioche that was served afterwards unfortunately fell victim to the summer temperatures: the mousse of pineapple and Piedmontese nuts disintegrated into a thin broth that could only be eaten by dabbing it with pieces of brioche. What surprised us was that the waiter who served the plates immediately recognized the problem and pointed out the temperatures. However, he made no attempt to compensate for this mishap in any way.
My free range chicken breast was of good quality and texture. The meat was tender and a little too dry - unfortunately the skin was limp and not crispy at all.
Conclusion: Great restaurant, unique ambience, very friendly service with unfortunately only mediocre cuisine at high prices.
The visit to Fritz & Felix was a very nice experience - we probably won't remember the dishes.