Wir haben das Restaurant aufgrund der vielen positiven Bewertungen besucht und hatten entsprechend hohe Erwartungen.
Bereits die Reservierung gestaltete sich etwas umständlich, da die Reservierungsmaske auf der Homepage mehrfach abgebrochen ist. Schlussendlich hat es zwar funktioniert, der erste Eindruck war jedoch bereits etwas getrübt.
Vor Ort wurden wir freundlich empfangen und konnten selbst wählen, ob wir drinnen oder draußen sitzen möchten – das war sehr zuvorkommend. Der Tisch war schön eingedeckt und uns wurde ein Aperitif angeboten. Etwas unglücklich war allerdings, dass nur eine von drei Speisekarten eine Getränkekarte enthielt.
Preislich fanden wir die Getränkegestaltung nicht ganz nachvollziehbar: Ein Bellini Spritz mit 0,1 l kostete genauso viel wie ein Limoncello Spritz mit geschätzt 0,3 l. Auf der Karte waren die unterschiedlichen Füllmengen leider nicht angegeben.
Kulinarisch gab es nichts auszusetzen. Der Gruß aus der Küche war lecker und auch die Vorspeisen konnten geschmacklich überzeugen.
Beim Service zeigte sich dann leider ein anderes Bild. Zum Hauptgang bestellten wir noch ein Glas Wein sowie Wasser. Der Wein wurde erst auf Nachfrage aufgenommen – eine Nachfrage von Seiten des Service, ob wir noch etwas trinken möchten, gab es leider nicht. Das Wasser wurde anschließend vergessen, ebenso fehlten ein Löffel zu den Nudeln sowie Servietten.
Nach dem Abräumen der Hauptspeisen erhielten wir zwar die Dessertkarte, allerdings fragte anschließend niemand mehr nach, ob wir noch ein Dessert bestellen möchten. Nach etwa 20 Minuten Wartezeit entschieden wir uns stattdessen für die Rechnung. Auch diese ließ erneut auf sich warten, sodass wir nochmals daran erinnern mussten. Erst nach unserer Erinnerung wurde notiert, wer was bestellt hatte, um die Rechnung aufzuteilen.
Zusätzlich fiel negativ auf, dass keine Kreditkartenzahlung möglich ist. Diese Information war für uns vorab weder auf der Homepage noch anderweitig ersichtlich.
Bei einem Gesamtpreis von rund 70 € pro Person – bestehend aus Vorspeise, Hauptgang, Aperitif, einem Glas Wein und Wasser – erwarten wir neben gutem Essen vor allem einen aufmerksamen und professionellen Service. Genau dieser hat an vielen Stellen leider gefehlt.
Der “süße Abschluss” zur Rechnung – ein Glas mit Gummibärchen – war zwar nett gemeint, konnte den Gesamteindruck jedoch nicht mehr verbessern. Dass das Glas zudem deutlich sichtbare Fingerabdrücke hatte, wirkte eher lieblos.
Unser Fazit: Kulinarisch war der Abend absolut in Ordnung, der Service hingegen ließ leider deutlich Luft nach oben. Insgesamt war es dadurch ein eher zäher Restaurantbesuch, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis für uns nicht ganz stimmig war.
So sieht ein echter Familienbetrieb aus.
Der Name KONG stammt vom Box-Tag des Besitzers. Er ist Boxer, und seine Tante arbeitet hier als Kellnerin. Eine glückliche Familie, die fantastisches Essen serviert. Wir bestellten drei Gerichte für zwei Personen: einen Salat mit Rindfleischstreifen, Steak und einen Hamburger. Das Fleisch war perfekt gegrillt, und wir waren vom marinierten Geschmack begeistert. Die Speisekarte ist nun etwas eingeschränkt, da sie leider schließen und umziehen – sehr schade! Aber sie haben uns von ihren Erfahrungen erzählt. Der Besitzer beschrieb die Mietkosten für das Gebäude hier: 4.000 bis 5.000 Euro im Monat. Ich hoffe sehr, dass sie in eine bessere Umgebung ziehen, denn ihr Essen ist wirklich unglaublich. Das Restaurant ist etwas versteckt, aber wenn man durch eine schmale Straße mit einem Gebäude daneben fährt, ist man schon drin. Alles Gute für diese Familie!
Nachdem ich die Rezensionen gelesen hatte, bin ich hingegangen und habe mir zwei Falafel-Wraps bestellt. Meine Frau und ich haben sie zu Hause gegessen. Es hat uns wirklich sehr gut geschmeckt, und wir haben jeden Bissen genossen.
Die Kollegen vor Ort sind sehr nett, und die Atmosphäre ist authentisch, gepflegt und hygienisch.
Vielen Dank noch einmal! Wir werden jetzt öfter kommen.